Design

Orientiert sich am Menschen und dient seinen Bedürfnissen

Entwurf und Formgebung

· vereinen Technik, Funktion und Ästhetik

· orientieren sich an den Bedingungen der Natur und den Bedürfnissen der Menschen

· sind reduziert und logisch wie Elemente der Natur (Das Ei, das Eiskristall, die Dolde, das Rad)

· Erreichen Schönheit und Ästhetik bei gleichwichtiger Dosierung von Form, Färbung, Funktion und technischen Fähigkeiten

Sekretär „Denkfabrik“

Das Möbel greift das Design der alten Schulbank auf. Form und Funktion sind zu gutem Design vereint und dienen dem Menschen.

Tresen „Empfang“

Im Design des Tresens mussten technische Funktionalitäten, ergonomische Arbeitsbedingungen, die Ästhetik und die Atmosphäre des Kulturdenkmals vereinigt werden.

Dem Design und der Formgebung gehorchend ist der Tresen mit leuchtenden Gläsern, dem schwebenden Glasboard und der prägenden Naturstahlkonstruktion.

Die Arbeitsplatte mit Tischlinoleum belegt und ein Medienkanal unterhalb der Arbeitsplatte sind ergonomisch hilfreich und bieten gute Arbeitsbedingungen.

Waschtisch „Farbspiel“

Der Waschtisch ist eine logische Fortsetzung bei der Entwicklung von Design in unserem Handeln.

Während die Funktion des Wasserlaufes durch ein schräg abgeschnittenes Rohr aus der Wand erfüllt wird, erfolgt die Wasserableitung durch eine einfache Glasplatte. Durch logische Funktionen, die technisch einfache Umsetzung und die Reduzierung auf wenige einfache Bauteile entsteht gutes Design mit hohem Anspruch an Ästhetik.

Die farblich wechselnde Hinterleuchtung der Glasplatte fokussiert das Auge des Nutzers auf das Wesentliche.

Schiebefenster „Durchblick“

Das Design des Schiebefensters ist die logische Zusammenführung von Funktion, Technik und Ästhetik.

Die ehemaligen Luken des historischen Speichers waren nur durch Lukdeckel verschlossen gewesen. Es ist deshalb naheliegend die jetzt notwendigen Fenster durch die einfachste Form des transparenten Witterungsschutzes herzustellen: Eine Glasscheibe, die aus Stufengläsern besteht und Rollengeführt auf einem gedämmten Stahlrahmen hin und hergeführt wird und dem Menschen so die Möglichkeit gibt von Spaltlüftung bis vollständiger Öffnung über das Maß an frischer Luft selbst zu bestimmen.

In besonderer Weise widerspricht das neue Fenster als „Zeitschicht“ nicht der Entwurfs- und Funktionsabsicht des historischen Speichers mit seinen Luken dadurch, dass weder innen noch außen Fensterrahmen sichtbar sind.

Tisch „Treffpunkt“

Der Tisch als eines der ältesten, dem Menschen dienenden Möbels wurde reduziert auf das Wesentliche – die Tischplatte, hier getragen von eingerückten Beinen mit lediglich einer Mittelzarge damit alle „Tischgäste“ Beinfreiheit haben.

Treppe „Bindeglied“

Die Wohnhaustreppe in der denkmalgeschützten Jugendstilvilla ist konstruktiv und bei der Verwendung der Materialien auf das Notwendigste reduziert. Die neue „Zeitschicht“ ist erlebbar und bei hoher Designqualität nicht Konkurrenz zum historischen Kontext. Die „Entmaterialisierung“ wird durch die unterschiedlichen Farben der Tragkonstruktion und der Geländerkonstruktion erhöht.