Gesundheit

Ein maßgeblicher Erfolgsfaktor im Gesundheitswesen

Architektur

· hinterfragt Organisationsmodelle und stellt industrielle Lösungen auf den Prüfstand.

· organisiert komplexe Strukturen und unterstützt Prozesse.

· verbindet Funktionalitäten und schafft Synergien.

· kann Transparenz erzeugen ohne strukturlos zu werden.

· vermag kurze Wege zu schaffen ohne auf Großzügigkeit zu verzichten.

Hanse-Klinikum „Am Sund“, Stralsund

Das Hanse-Klinikum in Stralsund wurde im laufenden Betrieb vollständig saniert und durch einen Erweiterungsbau ergänzt.

Durch die neue Organisationsstruktur innerhalb des denkmalgeschützten Gebäudes werden Wegelängen der Pflege drastisch verkürzt. Durch die vertikale Trennung von Besuchern und Krankenhausbetrieb werden Kreuzungen vermieden.

Baukosten: 24.000.000 € Planung: 2007 – 2009
BGF: 18.607 m² Bauzeit: 2009 – 2011

Kinder- und Jugendpsychiatrie, Stralsund

In der Parklandschaft am Standort West wurden die Klinken für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik zusammengeführt.

Angegliedert an die geschwungene Eingangshalle sind zwei Tageskliniken, die Ambulanz und die Verwaltung. In drei zweigeschossigen Gebäudeflügeln befinden sich fünf Pflegestationen mit je zwölf Betten und das Therapeutikum.

Baukosten: 7.730.000 € Planung: 2007
BGF: 28.320 m² Bauzeit: 2009 – 2011

Kurmittelhaus, Damp

Das Kurmittelhaus in Damp bietet touristische Wellness- und Sportangebote in Verbindung mit Gesundheit und Prävention, um jedem Gast ein großes Maß an Erholung zu bieten. Diese Kombination ist im ansonsten klassisch geprägten Tourismus mit Bade- und kulturinteressierten Gästen ein Alleinstellungsmerkmal.

Die vorhandenen Räumlichkeiten, in denen Einzel- und gruppendynamische Therapien in den Bereichen Prävention – Sport – Gesundheit – Erholung und Entspannung angeboten werden, sind überbelegt und werden den Anforderungen bzw. Erwartungen der Gäste nicht mehr gerecht.

Aus diesem Grund wurden die touristischen Gruppen- und Individualangeboten getrennt und die Angebotspalette für Familien, Gruppen- und Individualanwendungen erweitert. Dazu gehörte der Bau eines Empfangs- und Informationsfoyers, weitere Gruppen- und Anwendungsräume und die Erweiterung des Obergeschosses zu einem Thalassozentrum.

Baukosten: 6.380.000 € Planung: 2007
BGF: 12.091 m² Bauzeit: 2007 – 2008

Ostseeklinik, Kiel

Die ehemalige Klinik Waldwiese ist 1969/70 als 4-geschossiger Massivbau errichtet und 1974 um zwei Staffelgeschosse erweitert worden. Dieses Bestandsgebäude wurde 2005 auf der Südseite um einen im wesentlichen eingeschossigen Anbau zur Aufnahme der neuen OP-Räume erweitert.

Im Nordosten befindet sich die fünfgeschossige unterkellerte Gebäudeerweiterung, die der Vergrößerung der Stationen und der Verbesserung der Erschließung dient. Diese erfolgt durch den als Verteilungshalle dienenden Eingangsbereich im Erdgeschoss, auf den das imposante Vordach zuführt. Die Außenhülle besteht aus einer veredelten Industrieleichtfassade, hinter der das stählerne Tragwerk verborgen bleibt.

Den Patientenzimmern der Obergeschosse wird durch hochwertige Materialien Hotelcharakter verliehen. Bei der Erstellung dieses Gebäudes kam es in erster Linie auf die Fertigstellung innerhalb einer viermonatigen Bauzeit an, wobei anspruchsvolle Gestaltung und hochwertige Ausstattung selbstverständlich nicht vernachlässigt werden durften.

Baukosten: 5.500.000 € Planung: 2004
BGF: 3.500 m² Bauzeit: 2005

 

 

OP-Zentrum, Damp

Herzstück des OP-Zentrums ist ein OP-Saal mit mehreren, durch den Einsatz von Laminar-Flow-Decken absolut keimfreien, Operationszonen. Durch deren Einsatz sowie durch die gezielte Entflechtung der Verkehrsströme konnten wir die funktionalen Zusammenhänge derart optimieren, dass auf der zur Verfügung stehenden Fläche anstelle 3-4 konventioneller OPs nun 6 OP-Zonen gebaut werden konnten.

Während die Wege der Patienten in der Horizontalen von der Einschleusung und Umbettung über die Ein- und Ausleitungskabinen in den OP und zurück führen, erfolgt der Zugang für das OP-Personal in der Vertikalen über eine Treppe aus dem reinen Bereich der Umkleiden direkt von oben ins OP-Zentrum.

Die Versorgung mit sterilen Instrumenten und Materialien und deren Entsorgung nach der Operation erfolgt ebenfalls in der Vertikalen. Kleingüteraufzüge transportieren die Materialien von den unteren Geschossen direkt in das Sterilgutlager des OP, von wo sie unmittelbar an das OP-Feld gelangen.

Baukosten: 7.840.000 € Planung: 1994
BRI: 10.210 m³ Bauzeit: 1995