Leistung

Arbeitsatmosphären, die inspirieren

Architektur

· hinterfragt demografischen Wandel und Gesellschaftsentwicklungen

· organisiert neue Schulsysteme und innovative Bürostrukturen

· verbindet sinnvolle Gestaltung mit neuen inhaltlichen Konzepten und modernen Technologien

· kann Wertigkeit vermitteln, die als subtile Wahrnehmung einen verantwortungsvollen Umgang bewirkt

· schafft einen Rahmen, um sich mit der Arbeit zu identifizieren

· hat den Auftrag, mehr als eine Aufbewahrungsstation zu sein – sie muss inspirieren und motivieren

Carl-Maria-von-Weber-Schule, Eutin

Die Carl-Maria-von-Weber-Schule ist ein 5-zügiges Gymnasium das aus 5 addierten Gebäudeteilen aus deutlich unterschiedlichen Bauepochen zwischen 1906 bis 1985 z.T. ohne innere Verbindung besteht.

Das Grundstück ist innerstädtisch von vier Seiten durch Straßenräume begrenzt.

Für die Schule haben wir ein Zielkonzept erstellt und Lösungen aufgezeigt, wie die innere Struktur der Schule neu organisiert werden kann und Verbindungen logisch und selbstverständlich hergestellt werden können. Gleichzeitig wurde Erweiterungspotenzial aufgezeigt. Inzwischen wurde durch uns im Bereich der Oberstufe ein neuer Fachklassentrakt um einen geschlossenen, glasbedeckten und multifunktional nutzbaren Innenhof entworfen und gebaut.

Der Neubau verbindet geschickt die Bestandsgebäude und ermöglicht die Barrierefreiheit mehrerer Gebäudeteile durch verbindende Rampen durch die Halle hindurch.

Baukosten: 6.200.000 € Planung: 2011
BGF: 4.500 m² Bauzeit: 2013

Eichendorff-Schule, Kronshagen

Die zweizügige Grund- und Hauptschule von 1960 mit ca. 400 Schülern war zu sanieren und an die heutigen Erfordernisse anzupassen.

Nach Abriss mehrerer Gebäude wurde ein Neubau errichtet, der eine zentrale Aula sowie drei Gebäudeflügel umfasst: zwei Klassenhäuser für Grund- und Hauptschule sowie ein Flügel für den Bereich der offenen Ganztagsschule mit einer Mensa.

Baukosten: 6.513.000 € Planung: 2005
BGF: 6.130 m² Bauzeit: 2006 – 2007

Historischer Speicher, Altstadt Eckernförde

Der historische Speicher aus dem 18. Jh. wurde mehrfach umgenutzt, aber im wesentlichen nur im Erdgeschoss baulich stark verändert.

Zur Umnutzung als Architekturbüro wurde zunächst die vollständige Hofüberdachung zurückgebaut. Der historische Kern wurde durch transparente Anbindung im Dach und Öffnung im Inneren freigestellt. Im verbleibenden Anbau wurden geschlossene Funktionen wie das Archiv oder die Haustechnik untergebracht, so dass die Nutzfläche der einzelnen Speicherböden freigehalten werden konnte.

Im Sinne des Speichers, des Aufbewahrens wurden „Boxen“ entwickelt für das Sekretariat, die WC’s und Putzmittel.

Das Holztragwerk wurde naturbelassen. Uneben gemauerte und geputzte Wände wurden durch Streiflicht in der Wahrnehmung verstärkt. Wo historische Substanz und Befunde eindeutig waren wurde restauriert. In anderen Fällen wurde interpretiert wie z.B. die fehlende Außenwand zum Innenhof hin. Hier bildet nun die rahmenlose Verglasung die Lochfassade nach, in der „schwimmende Fenstertüren“ angeordnet sind.

Mit scharfkantigem, rohen Stahl, Glas und Schiefer im historischen Teil und Aluminium, Glas und Edelstahl im Anbau entstand mehrschichtiger Kontrast in der Gestaltung.

Eine Fülle von Innovativen Ansätzen mit Entwicklung von Schiebefenstern, Klappfenstern im Dach, Brandschutzverglasungen, Treppenanlagen, der entmaterialisierten Galerie u.v.m. konnten Prototypen für zukunftsweisenden Umgang mit historischer Bausubstanz erarbeitet werden.

Das Gebäude ist Teil einer bundesweiten Ausstellungsreihe für Industriedenkmäler in Deutschland.

Baukosten: 1.750.000 € Planung: 2003
NGF: 1.100 m² Bauzeit: 2004

Mensa I der Christian-Albrechts-Universität, Kiel

Die Mensa I der Universität Kiel wurde durch Umbau und Erweiterung baulich und funktional den heutigen Ansprüchen und der gestiegenen Studentenzahl angepasst.

Dazu ist der 2.000 m² große Innenhof mit einem verglasten Dach versehen worden, unter dem ein neuer Speisesaal in Form eines baumbestandenen Marktplatzes entstanden ist. Am Rande des Platzes sind Gewerbeflächen entstanden, die unter anderem von einer Buchhandlung und Sparkassenfiliale genutzt werden.

Baukosten: 21.000.000 € Planung: 2000 – 2001
BRI: 44.200 m³ Bauzeit: 2001 – 2003

Hauptverwaltung der Stadtwerke, Schönebeck / Elbe

Als Siegerentwurf eines Wettbewerbs wurde der Unternehmenssitz als ökologisch orientiertes Niedrigstenergiehaus umgesetzt.

Das Gebäude orientiert sich zu einer begrünten gläsernen Halle hin, die das im Erdgeschoss befindliche Kundenzentrum mit den Arbeitsplätzen in den oberen Etagen verbindet.

Baukosten: 4.600.000 € Planung: 1998
BGF: 2.200 m² Bauzeit: 2000

Kindergarten Borby, Eckernförde

Organisatorischer Mittelpunkt des Kindergartens ist eine dreiecksförmige Halle mit Pultoberlicht. Zusammenschaltbar mit einem Mehrzweckraum bietet sie Platz für das Spielen der Kinder, aber auch für Basare, Feste und ähnliche Veranstaltungen.

Die nach Südosten orientierten Gruppenräume verfügen über kleine Galerien, vorgelagerte Terrassen und daran anschließende Spielflächen im Außenbereich.

Baukosten: 1.100.000 € Planung: 1996
BGF: 440 m² Bauzeit: 1996

Technik- und Ökologiezentrum, Eckernförde

Das „TÖZ“ stellt eine Plattform für Unternehmensgründungen dar. Ein gläsern überdeckter Innenhof dient als kommunikativer Mittelpunkt, verbindet die Bürotrakte miteinander und ist repräsentatives Zentrum für die Start-Ups.

Als Experimentalbau wurden eine Vielzahl verschiedener innovativer Bautechniken und –materialien verwendet, welche insbesondere hinsichtlich ihrer ökologischen Effektivität getestet werden.

Baukosten: 6.500.000 € Planung: 1993
BRI: 12.000 m³ Bauzeit: 1993 – 1995